Da ist man mal ganz vorne, dann gibt es keine Zeitnehmung :-)
Dieses schaffte ich es endlich einmal beim traditionellen Innsbrucker Frühlingslauf teilzunehmen.
Der Lauf hat keine Zeitnehmung undsomit keinen offiziellen Renncharakter, gerade das scheint die Leute anzuziehen und zum Laufen zu motivieren, es waren lt. Veranstalter 1700 Starter gemeldet! Die Läufer konnten sich während des Rennens entscheiden welche Distanz sie absolvieren wollen, ausgeschrieben waren 3, 10, 15 und 21,1km.
Alles funktionierte problemlos, das Anmeldeverfahren war schnell, unkompliziert und bis kurz vor dem Start mölich. Start/Zielsackerl gab es dann für alle im Ziel (Tirol Milch Produkte und eine zum Frühlin passende Topfblume). Start erfolgte um 15 Uhr am Marktplatz.
Der Frühling zeigte sich zumindest während des Rennens immer wiedermal durch die Wolkendecke. Auch die Temperaturen waren im Vergleich der letzten Tage/Wochen angenehm, so könnte ich das insgesamt 3te Mal heuer schon in die kurze Laufhose springen :-)
Am Vorbereitungsprogramm stand eigentlich ein DL 70min in ca. 4:20. Startete auch mit dem Ziel nach 15km ins Ziel abzubiegen. Aber erstens kommt es anders und 2tens als man denkt ;-)
Nachdem ich mehr oder weniger gemütlich gestartet bin, befiel mich immer mehr und mehr der Wettkampfvirus :-)
Da es so gut lief, steigerte ich kontinuierlich mein Tempo und arbeitete mich Schritt für Schritt nach vorne, da war es vor mich klar nicht bei Kilometer 15 abzubiegen, sondern noch die 6km Extrarunde in Angriff zu nehmen. Vor allem da ich ab diesen Zeitpunkt als Schnellster auch noch eine Radbegleitung bekam, dies gab dann nochmal einen extra Motivationsschub und so flog ich förmlich ins Ziel :-)
Nach dem Rennen verabschiedete sich dann auch der kleine Anflug von Frühling, es wehte ein kühler Schneewind von der Seegrube herunter :-(
Zum Glück hatte ich mich nicht komplett verausgabt, da ja eigentlich schon Tapering auf dem Programm stand.
Obwohl die Beine auch nach dem Rennen frisch und locker waren, merkte ich den Lauf dann doch am nächsten Tag, wo eigentlich der letzte lange Crescendo Lauf (10km 4:30, 10km 4:00, 5km 3:50 und 5km 3:40) am Programm stand, die letzten Temposteigerungen waren nicht mehr möglich, fühlte mich ausgelaugt und schraubte dann zurück um für den Linz Marathon in 2 Wochen nix zu riskieren!
Jetzt gilt es Umfänge zurückschrauben, geringe Intesitäten und das schönste und wichtigste relaxen bei Sauna und Massagen :-)
Dienstag, 9. April 2013
Montag, 25. März 2013
Kalterersee Halbmarathon
Es sollte eigentlich eine Flucht in wärmere Gefilde werden. Geplant wäre eigentlich der Welser HM geplant gewesen, aufgrund der aktuellen Wettersituation entschied ich mich dann doch für den Lauf in Südtirol.
Leider falsch gedacht, max. 8 Grad und leichter Nieselregen, da wäre Wels noch um einiges besser gewesen :-( aber was soll's das Carboloading war dafür vom Feinsten Pizza, Pasta, Gelati und Cappucino :-)
Wer schon einmal bei einem Rennen in Italien gestartet ist, weiß ja was das für einen bürokratischen Aufwand für Ausländer bedeutet. Von einem ärztlichen Atest, einer Tageslinz (FIDA) über Einzahlungsbestätigungen ist einiges im Vorfeld zu erledigen, für mich ein Horror, das Atest hab ich mindestens 2 mal verlegt, und musste dann auch noch das Original abgeben, na ja ist sowieso nur ein Jahr gültig ;-)
Lustig ist auch das italienische Anmeldesystem MySDAM, das gibt es zwar auch als deutsche Page, aber scheinbar nur maschinell mittels Google übersetzt, am Ende angekommen wundert man sich zwar um den ein oder anderen Posten (Einschreibgebühr 2,25 Eur??) im Endeffekt hat aber alles funktioniert und ich war angemeldet.
Bisher waren wir in Kaltern ja nur zum Einradln, aber schon da konnte man erkennen, dass sich die Gegend auch hervorragend erlaufen lassen würde. Ich nutzte am Samstag noch die Zeit und drehte eine kleine Runde in und um Kaltern, trotz trübem Wetter war es schon ein besonderes Ambiente so durch die Wein- und Apfelgärten zu joggen. Das war der richtige Appetitanreger für den Halbmarathon, die Vorfreude stieg ...
Bis zum Sonntag hielt sich zumindest der Niederschlag zurück, leider schaffte es der Sonntag nicht mehr trocken zu bleiben :-( So erfolgte der Start bei leichtem nieseln pünktlich um 10 Uhr bei frischen 8 Grad bei der Gretl am See.
Das Tempo war zu Beginn gemäßigt, es wurde nicht wie wild vorn davon geprescht. Dennoch setzten sich 2 Läufer (auch am Ende die Erstplatzierten) rasch ab, dahinter eine 4er Gruppe und dann unsere Gruppe. Die Strecke stieg anfangs etwas an und ging dann auf der Bundesstraße leicht bergab bis zu einem Wendepunkt. Bis dorthin waren die Positionskämpfe weitesgehend ausgetragen.
Nach dem Wendepunkt ging es dann auf der anderen Seite des Sees wieder retour, dort dann immer wieder bergauf, erst am Ende des Sees wieder abwärts Richtung Start/Ziel.
Ich versuchte halbwegs ein Tempo zu finden, hab mich aber sehr schwer getan, hatte dann bei KM 8 sogar einen leichten Einbruch, als ich versuchte mich an uns überholende Läufer zu heften :-/
Ich nutzte das Bergabstück um mich wieder halbwegs zu fangen. Die erste Hälfte passierte ich als 14 in einer Zeit von 37:01.
Zum Glück fand ich dann wieder schnell zurück ins Rennen, konnte das Tempo halten und machte gleich einen Platz gut, den 12ten in Sichtweite versuchte ich diesen noch zu erreichen.
Die 2te Runde lief super optimal, mir kam es so vor als würde ich über die Strecke fliegen, die Kilometer hab ich gar nicht mehr mitbekommen, mein Blick war fixiert auf meinen Vordermann.
Leider konnte ich nur ca. 8 sek gut machen, war aber froh, dass er mir als Magnet diente, so bin ich mit meinem 13 Platz in einer Zeit von 1:15:21 mehr als zufrieden.
Vor allem da meine Beine auch noch fit waren (Dank CEP) und ich mich nicht total ausgebrannt fühlte!
Da das Wetter nicht besser wurde, sondern eher schlechter, warteten wir die Siegerehrung nicht mehr ab, und machten uns auf den Heimweg!
Zuhause hab ich dann erfahren, dass ich in meiner Klasse sogar gewonnen und einen riesigen Geschenkskorb mit Südtiroler Spezialitäten bekommen hätte :-(
Die Veranstaltung ist wirklich super aufgezogen und hat trotz der 1000 Teilnehmer seinen familiären Flair behalten.
Vermutlich probier ich mein Glück 2014 nochmal :-)
Auch mit meiner Marathonvorbereitung bin ich sehr zufrieden, wenn man das Ergebnis mal theoretisch betrachtet: 1:15:21 (mit 140 Höhenmeter) entsprechen lt. Umrechnung einer theoretischen Zeit von 1:13:24 auf einer flachen Strecke. Diese Zeit auf einen Marathon hochgerechnet entspricht einer möglichen Zeit von 2:34:44 :-)
Wie gesagt alles Theorie, aber eine nette Motivation
Leider falsch gedacht, max. 8 Grad und leichter Nieselregen, da wäre Wels noch um einiges besser gewesen :-( aber was soll's das Carboloading war dafür vom Feinsten Pizza, Pasta, Gelati und Cappucino :-)
Wer schon einmal bei einem Rennen in Italien gestartet ist, weiß ja was das für einen bürokratischen Aufwand für Ausländer bedeutet. Von einem ärztlichen Atest, einer Tageslinz (FIDA) über Einzahlungsbestätigungen ist einiges im Vorfeld zu erledigen, für mich ein Horror, das Atest hab ich mindestens 2 mal verlegt, und musste dann auch noch das Original abgeben, na ja ist sowieso nur ein Jahr gültig ;-)
Lustig ist auch das italienische Anmeldesystem MySDAM, das gibt es zwar auch als deutsche Page, aber scheinbar nur maschinell mittels Google übersetzt, am Ende angekommen wundert man sich zwar um den ein oder anderen Posten (Einschreibgebühr 2,25 Eur??) im Endeffekt hat aber alles funktioniert und ich war angemeldet.
Bisher waren wir in Kaltern ja nur zum Einradln, aber schon da konnte man erkennen, dass sich die Gegend auch hervorragend erlaufen lassen würde. Ich nutzte am Samstag noch die Zeit und drehte eine kleine Runde in und um Kaltern, trotz trübem Wetter war es schon ein besonderes Ambiente so durch die Wein- und Apfelgärten zu joggen. Das war der richtige Appetitanreger für den Halbmarathon, die Vorfreude stieg ...
Bis zum Sonntag hielt sich zumindest der Niederschlag zurück, leider schaffte es der Sonntag nicht mehr trocken zu bleiben :-( So erfolgte der Start bei leichtem nieseln pünktlich um 10 Uhr bei frischen 8 Grad bei der Gretl am See.
Das Tempo war zu Beginn gemäßigt, es wurde nicht wie wild vorn davon geprescht. Dennoch setzten sich 2 Läufer (auch am Ende die Erstplatzierten) rasch ab, dahinter eine 4er Gruppe und dann unsere Gruppe. Die Strecke stieg anfangs etwas an und ging dann auf der Bundesstraße leicht bergab bis zu einem Wendepunkt. Bis dorthin waren die Positionskämpfe weitesgehend ausgetragen.
Nach dem Wendepunkt ging es dann auf der anderen Seite des Sees wieder retour, dort dann immer wieder bergauf, erst am Ende des Sees wieder abwärts Richtung Start/Ziel.
Ich versuchte halbwegs ein Tempo zu finden, hab mich aber sehr schwer getan, hatte dann bei KM 8 sogar einen leichten Einbruch, als ich versuchte mich an uns überholende Läufer zu heften :-/
Ich nutzte das Bergabstück um mich wieder halbwegs zu fangen. Die erste Hälfte passierte ich als 14 in einer Zeit von 37:01.
Zum Glück fand ich dann wieder schnell zurück ins Rennen, konnte das Tempo halten und machte gleich einen Platz gut, den 12ten in Sichtweite versuchte ich diesen noch zu erreichen.
Die 2te Runde lief super optimal, mir kam es so vor als würde ich über die Strecke fliegen, die Kilometer hab ich gar nicht mehr mitbekommen, mein Blick war fixiert auf meinen Vordermann.
Leider konnte ich nur ca. 8 sek gut machen, war aber froh, dass er mir als Magnet diente, so bin ich mit meinem 13 Platz in einer Zeit von 1:15:21 mehr als zufrieden.
Vor allem da meine Beine auch noch fit waren (Dank CEP) und ich mich nicht total ausgebrannt fühlte!
Da das Wetter nicht besser wurde, sondern eher schlechter, warteten wir die Siegerehrung nicht mehr ab, und machten uns auf den Heimweg!
Zuhause hab ich dann erfahren, dass ich in meiner Klasse sogar gewonnen und einen riesigen Geschenkskorb mit Südtiroler Spezialitäten bekommen hätte :-(
Die Veranstaltung ist wirklich super aufgezogen und hat trotz der 1000 Teilnehmer seinen familiären Flair behalten.
Vermutlich probier ich mein Glück 2014 nochmal :-)
Auch mit meiner Marathonvorbereitung bin ich sehr zufrieden, wenn man das Ergebnis mal theoretisch betrachtet: 1:15:21 (mit 140 Höhenmeter) entsprechen lt. Umrechnung einer theoretischen Zeit von 1:13:24 auf einer flachen Strecke. Diese Zeit auf einen Marathon hochgerechnet entspricht einer möglichen Zeit von 2:34:44 :-)
Wie gesagt alles Theorie, aber eine nette Motivation
Mittwoch, 16. Januar 2013
1. Saalfeldener Sylvesterlauf
Am 31.12.2012 nahm ich an meinem ersten Sylvesterlauf teil.
http://www.silvesterlauf-saalfelden.at/
Die Strecke ging über 5,2 km, es waren ingesamt 4 Runden zu absolvieren. Es waren auch ein paar Höhenmeterchen dabei ;-)
Der Lauf führte durch das Zentrum von Saalfelden, neben dem Hauptlauf gab es auch einen Walkingbewerb.
Das Wetter war schön und weit und breit kein Schnee, war fast ein Frühlingslauf :-)
Leider gab es Probleme mit meinem Chip so kam ich nicht gleich in die Wertung. Ich würde Gesamt 6ter und in meiner Klasse 3ter. Wenigstens war der gewertete dritte ein Vereinskollege somit blieb der Preis in der eigenen Runde :-)
Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und hätte sich ein paar mehr Teilnehmer verdient (trotz vieler Voranmeldungen)! Da es sich um die Erstausgabe handelte, denke ich, dass hier noch Potential liegt und sich der Lauf noch weiter etablieren wird. Schließlich ist es der einzige!! Sylvesterlauf in dieser Region.
Ich werde jedenfalls nächstes Jahr wieder am Start stehen. Der Jahreswechsel macht dann doppelt Spaß wenn man sich davor nochmal so richtig auspowern darf :-)
http://www.silvesterlauf-saalfelden.at/
Die Strecke ging über 5,2 km, es waren ingesamt 4 Runden zu absolvieren. Es waren auch ein paar Höhenmeterchen dabei ;-)
Der Lauf führte durch das Zentrum von Saalfelden, neben dem Hauptlauf gab es auch einen Walkingbewerb.
Das Wetter war schön und weit und breit kein Schnee, war fast ein Frühlingslauf :-)
Leider gab es Probleme mit meinem Chip so kam ich nicht gleich in die Wertung. Ich würde Gesamt 6ter und in meiner Klasse 3ter. Wenigstens war der gewertete dritte ein Vereinskollege somit blieb der Preis in der eigenen Runde :-)
Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und hätte sich ein paar mehr Teilnehmer verdient (trotz vieler Voranmeldungen)! Da es sich um die Erstausgabe handelte, denke ich, dass hier noch Potential liegt und sich der Lauf noch weiter etablieren wird. Schließlich ist es der einzige!! Sylvesterlauf in dieser Region.
Ich werde jedenfalls nächstes Jahr wieder am Start stehen. Der Jahreswechsel macht dann doppelt Spaß wenn man sich davor nochmal so richtig auspowern darf :-)
Mittwoch, 7. November 2012
Natural Running
Nach dem letzten großen Event dieses Jahres steht nun endlich Regeneration auf dem Programm. Die durch den Transalpine Run in Mitleidenschaft gezogene Patellasehne bekommt nun die ausgiebige Pflege und Pause die es zur vollständigen Genesung braucht :-)
Nichtsdestotrotz hab ich mir für die anstehende Zeit des sportlichen kürzer Tretens ein paar Ziele gesteckt ;-)
Das erste ist bereits geschafft, so machte ich Ende Oktober die Ausbildung zum Trailrunning Guide, nächstes Jahr folgt dann im Juni der Trainerkurs.
Mein zweites Ziel schiebe ich schon seit Jahren vor mich her, ich fand aber nie die Zeit oder besser ich fand immer Gründe es nicht anzupacken. Es geht um das Thema Laufstil.
Trotz immer wiederkehrender typischer Laufverletzungen konnte ich mich nicht aufraffen hier Arbeit zu investieren, dabei bringt ein sauberer Laufstil nicht nur weniger Verletzungen mit sich, durch ihn erfährt man auch eine spürbare Steigerung der Effizienz.
Ich gehöre bzw. gehörte zu der Gattung Sportler "mehr ist mehr", dabei ist doch die Qualität wichtiger als die Quantität (zumindest ab eine gewissen Leistungsniveau)!
Als ersten Schritt lies ich mich beim Laufen filmen um am Computer dann die Bestätigung meiner Befürchtungen in Zeitlupe präsentiert zu bekommen. Bis zuletzt hoffte ich noch insgeheim zumindest auf dem Mittelfuß zu laufen. Die Hoffnung stirbt zum Schluß, was sich da mit voller Wucht vor mir in den Boden rammt ist meine Ferse, alleine das Zuschauen lässt meine Knochen schmerzen :-)
Das einzig Positive der Analyse war, das ich enorm viel Verbesserungspotential habe :-)
Früher war man der Meinung nur Vorfuß sei effizient und optimal, mittlerweilse tendiert man eher auf den Mittelfuß, da reines Vorfußlaufen speziell die Achillessehne übermässig strapaziert.
In der Analyse sah ich auch, das mein Becken leicht einknickt, ein Zeichen für eine (zu) schwache Rumpfmuskulatur. So war der erste Schritt ein passendes Kraftprogramm zusammenzustellen. Der Fokus liegt auf Waden- und Rumpfmuskulatur, auch die anderen Bereiche bekamen Übungen. Das Programm dauer ca. 20min. Ich praktiziere das Programm seit 3 Wochen, 3 mal pro Woche abends.
Neben den Kraftübungen, stellte ich auch Dehnungsübungen zusammen, da ich auch beim Kniehub noch leichte Defizite habe.
Spannender erwiesen sich die Laufeinheiten, die erste dauerte ca. 15min, der Muskelkater in den Waden war erst nach ca. 1 Woche vorbei. Die Einheiten laufe ich gezielt auf den Vorfuß, dabei konzentriere ich mich auf jeweils Teile des Bewegungsablaufs (4 Phasen). Nach den Einheiten brav Lauf ABC anschliessend Dehnen und Black Roll (die Waden danken es mir).
Wie bereits geschrieben bin ich seit 3 Wochen konsequent und führe brav mein Programm durch. Mittlerweile laufe ich Einheiten bis 35 min ohne Probleme am Vorfuß, der gesamte Ablauf ist fühlt sich schon sehr harmonisch an, es macht richtig Spaß, durch den kraftvollen Abdruck und die gewonnene Wadenstärke bekommt das Laufen eine neue Leichtigkeit!
3 Wochen, sprich 21 Tage sind hinter mir, lt. Chinesiologie muss man Dinge 21 mal wiederholen, damit sie sich manifestieren, somit bin ich guter Dinge über den Winter meinen Laufstil etwas optimieren zu können, damit nächstes Jahr die Marathonzeit unter 2h 40 fällt :-)
Wer mehr zum Thema Natural Running erfahren will, darf mich natürlich gerne kontaktieren.
Empfehlen kann ich das Buch "Natural Running" von Marquardt
Nichtsdestotrotz hab ich mir für die anstehende Zeit des sportlichen kürzer Tretens ein paar Ziele gesteckt ;-)
Das erste ist bereits geschafft, so machte ich Ende Oktober die Ausbildung zum Trailrunning Guide, nächstes Jahr folgt dann im Juni der Trainerkurs.
Mein zweites Ziel schiebe ich schon seit Jahren vor mich her, ich fand aber nie die Zeit oder besser ich fand immer Gründe es nicht anzupacken. Es geht um das Thema Laufstil.
Trotz immer wiederkehrender typischer Laufverletzungen konnte ich mich nicht aufraffen hier Arbeit zu investieren, dabei bringt ein sauberer Laufstil nicht nur weniger Verletzungen mit sich, durch ihn erfährt man auch eine spürbare Steigerung der Effizienz.
Ich gehöre bzw. gehörte zu der Gattung Sportler "mehr ist mehr", dabei ist doch die Qualität wichtiger als die Quantität (zumindest ab eine gewissen Leistungsniveau)!
Als ersten Schritt lies ich mich beim Laufen filmen um am Computer dann die Bestätigung meiner Befürchtungen in Zeitlupe präsentiert zu bekommen. Bis zuletzt hoffte ich noch insgeheim zumindest auf dem Mittelfuß zu laufen. Die Hoffnung stirbt zum Schluß, was sich da mit voller Wucht vor mir in den Boden rammt ist meine Ferse, alleine das Zuschauen lässt meine Knochen schmerzen :-)
Das einzig Positive der Analyse war, das ich enorm viel Verbesserungspotential habe :-)
Früher war man der Meinung nur Vorfuß sei effizient und optimal, mittlerweilse tendiert man eher auf den Mittelfuß, da reines Vorfußlaufen speziell die Achillessehne übermässig strapaziert.
In der Analyse sah ich auch, das mein Becken leicht einknickt, ein Zeichen für eine (zu) schwache Rumpfmuskulatur. So war der erste Schritt ein passendes Kraftprogramm zusammenzustellen. Der Fokus liegt auf Waden- und Rumpfmuskulatur, auch die anderen Bereiche bekamen Übungen. Das Programm dauer ca. 20min. Ich praktiziere das Programm seit 3 Wochen, 3 mal pro Woche abends.
Neben den Kraftübungen, stellte ich auch Dehnungsübungen zusammen, da ich auch beim Kniehub noch leichte Defizite habe.
Spannender erwiesen sich die Laufeinheiten, die erste dauerte ca. 15min, der Muskelkater in den Waden war erst nach ca. 1 Woche vorbei. Die Einheiten laufe ich gezielt auf den Vorfuß, dabei konzentriere ich mich auf jeweils Teile des Bewegungsablaufs (4 Phasen). Nach den Einheiten brav Lauf ABC anschliessend Dehnen und Black Roll (die Waden danken es mir).
Wie bereits geschrieben bin ich seit 3 Wochen konsequent und führe brav mein Programm durch. Mittlerweile laufe ich Einheiten bis 35 min ohne Probleme am Vorfuß, der gesamte Ablauf ist fühlt sich schon sehr harmonisch an, es macht richtig Spaß, durch den kraftvollen Abdruck und die gewonnene Wadenstärke bekommt das Laufen eine neue Leichtigkeit!
3 Wochen, sprich 21 Tage sind hinter mir, lt. Chinesiologie muss man Dinge 21 mal wiederholen, damit sie sich manifestieren, somit bin ich guter Dinge über den Winter meinen Laufstil etwas optimieren zu können, damit nächstes Jahr die Marathonzeit unter 2h 40 fällt :-)
Wer mehr zum Thema Natural Running erfahren will, darf mich natürlich gerne kontaktieren.
Empfehlen kann ich das Buch "Natural Running" von Marquardt
ciao
Meex
Montag, 22. Oktober 2012
Trailrunning Guide
Am Wochenende absolvierte ich die Ausbildung zum Trailrunning Guide.
Dieser Kurs wurde vom Mitbegründer der Austrian Trailventure Organisation (Österreich Trailrunning Verband) Thomas Bosnjak veranstaltet und abgehalten.
Neben den Grundlagen des Trailrunnings wurden auch Themen wie Wetterkunde, Ausrüstung, Erste Hilfe und Lauftechnik/training durchgenommen.
Insgesamt waren wir 5 Teilnehmer, alles in allem eine sehr homogene Gruppe, die alle dem Spirit des Trailrunnings verfallen sind. Es war wirklich eine nette Clique, ich durfte eine Menge netter Menschen kennenlernen ;-)
Das Programm war dicht gedrängt, trotzdem blieb noch etwas Zeit die wunderschöne Gegend am Feuerkogel zu erlaufen, unter anderem bei einem Nachtlauf um 1 Uhr in der Früh :-)
Die sommerlichen Temperaturen (auch am Abend) rundeten das Ganze noch perfekt ab!
Die Prüfung erlaubt es mir nun eigenständig sogenannte Funnytrails zu organisieren. In der Regel wird dies regelmässig einmal monatlich der Fall sein.
Die Trails von mir bzw. meiner Kollegen werde ich dann auch entsprechend über meinen Blog bekanntgeben. Des weiteren wird es in Zukunft auch eine eigene Homepage des Verbandes geben auf welcher die Termine dann ausgeschrieben werden (inkl. GPS Daten und Höhenprofil).
Aufgrund der Jahreszeit werden die Kitzbühler Trails aber erst im Frühjahr 2013 starten, hoffe jetzt schon mal auf eine rege Beteiligung :-)
ciao
Meex
Dieser Kurs wurde vom Mitbegründer der Austrian Trailventure Organisation (Österreich Trailrunning Verband) Thomas Bosnjak veranstaltet und abgehalten.
Neben den Grundlagen des Trailrunnings wurden auch Themen wie Wetterkunde, Ausrüstung, Erste Hilfe und Lauftechnik/training durchgenommen.
Insgesamt waren wir 5 Teilnehmer, alles in allem eine sehr homogene Gruppe, die alle dem Spirit des Trailrunnings verfallen sind. Es war wirklich eine nette Clique, ich durfte eine Menge netter Menschen kennenlernen ;-)
Das Programm war dicht gedrängt, trotzdem blieb noch etwas Zeit die wunderschöne Gegend am Feuerkogel zu erlaufen, unter anderem bei einem Nachtlauf um 1 Uhr in der Früh :-)
Die sommerlichen Temperaturen (auch am Abend) rundeten das Ganze noch perfekt ab!
Die Prüfung erlaubt es mir nun eigenständig sogenannte Funnytrails zu organisieren. In der Regel wird dies regelmässig einmal monatlich der Fall sein.
Die Trails von mir bzw. meiner Kollegen werde ich dann auch entsprechend über meinen Blog bekanntgeben. Des weiteren wird es in Zukunft auch eine eigene Homepage des Verbandes geben auf welcher die Termine dann ausgeschrieben werden (inkl. GPS Daten und Höhenprofil).
Aufgrund der Jahreszeit werden die Kitzbühler Trails aber erst im Frühjahr 2013 starten, hoffe jetzt schon mal auf eine rege Beteiligung :-)
ciao
Meex
Donnerstag, 11. Oktober 2012
7. Tour de Tirol 2012
Alle Jahre wieder ... ruft Martin "Jol" Kaindl mit seinem Team zur Tour de Tirol nach Söll, und viele Laufbegeisterte von Nah und Fern folgen dem Ruf! So kam es nicht ganz unerwartet, dass die Veranstaltung auch heuer wieder einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete.
Alleine am Freitag, standen ca. 400 Läufer am Start des Prologs der Tour. Seit dem letzten Jahr findet das 10 km Auftaktrennen auch direkt in Söll statt, nicht mehr in Reith im Alpbachtal, dies ist zwar logistisch ein Vorteil, jedoch hatten die verschiedenen Austragungsorte einen gewissen Charme- Wie auch immer.
Das Wetter war im Gegensatz zum Vorjahr wieder kaiserlich, uns erwartete zumindest die ersten beiden Tage herrliches Herbstwetter, also optimale Bedingungen fürs Trailrunning.
Der Söller 10er startete pünktlich um 18:00 Uhr, es ging 3 Runden um und durch Söll, der Kurs bot auch ein paar Höhenmeter. Ein kleiner Vorgeschmak auf den Kaisermarathon am nächsten Tag ;-)
Meine größte Sorge, galt meiner Patellasehnenentzündung (Transalp Mitbringsel), ich war seit 2 Wochen nicht mehr in Laufschuhen unterwegs, ich wollte mich bis zur Tour so gut es geht schonen!
Zum Glück waren die Sorgen unbegründet, das Knie hielt, kein Schmerz, kein komisches Gefühl, die Entzündung wie weggeblasen :-)
Wie weggeblasen kam mir auch mein Tempo vor, es kam mir vor als hielt mich jemand mit einem Theraband zurück :-( Dies war aber wenig verwunderlich wenn man bedenkt, dass ich in diesem Jahr, bis auf die Marathonvorbereitung kein Tempotraining bzw. schnelle Straßenläufe absolviert habe. Somit nahm ich diese Tatsache gerne in Kauf und hoffte auf einen starken Marathon, bergauf hatte ich in diesem Jahr mehr als genug HM abgespult.
Zum Schluß schaute der 22igste Gesamtrang (Klasse 7) heraus, war mit der Zeit sehr zufrieden, der erste Tag war geschafft :-)
Am Samstag stand der Bergmarathon, die Königsetappe, auf dem Programm. Der Start wurde zeitlich auf 9:30 vorverlegt um das Zeitlimit etwas anzuheben.
Die Strecke wurde gegenüber 2010 etwas angepasst, laut Martin Kaindl (OK-Chef) um ca. 5% zugunsten der Bergspezialisten, da nun eine steilere Passage auf den Hartkaser einige flachere längere Serpentinen ersetzt! So wurde insgeheim auch ein neuer Streckenrekord erhofft (welcher dann auch durch den Schweizer Profi Patrick Wieser in beachtlicher Manier auf 3:03 heruntergeschraubt wurde!).
Weiters ging die Strecke wie bereits vor 3 Jahren durch Scheffau, was auch wieder ein paar zusätzliche Höhenmeter bedeutete :-)
Ich versuchte wie in den Jahren zuvor die erste flache Hälfte mit gemässigtem Tempo anzugehen um dann noch genügend Kraft in den Anstiegen zu haben!
Es ging mir gut, das Gefühl passte, auch das Knie lief ohne Probleme, hatte bei KM 21 eine Durchgangszeit von ca. 1:26, also alles im Plan.
Bergauf merkte ich aber gleich das irgendwie die Kraft fehlt, so musste ich bereits von Beginn an des öfteren in den Gehmodus schalten, normalerweise konnt ich immer bis nach Hexenwasser durchlaufen :-(
Auf dem Flachstück vom Hartkaser zum Tanzboden zeichneten sich schon die ersten muskulären Probleme ab! Diese arteten dann beim langen Downhill zum Filzalmsee in Wadenkrämpfe aus, so musste ich des öfteren stehen bleiben und ausdehnen.
Mit Müh und Not kämpfte ich mich bis Hexenwasser durch, konnte sogar meine Postion halten! Die Hoffnung, dass es bergauf wieder leichter gehen würde, bestätigte sich leider nicht! Auch hier wurde ich immer wieder von Krämpfen geplagt! Letztendlich fand ich aber ein gutes Gehtempo und konnte eigentlich relativ problemlos Richtun Ziel marschieren, wurde dabei nur mehr von einem Läufer überholt, welchen ich fast beim Zielsprint (sofern man überhaupt so bezeichnen darf ;-)) wieder retour überholen konnte. Im Endeffekt reichte leider die Kraft nicht aus, ich musste mich dann noch mehr ärgern als ich sah, dass es bei uns um den 3ten Klassenrang ging :-) so wurde ich in meiner Klasse 4ter und Gesamt 14er.
...aber im Endeffekt war ich froh, dass das Rennen vorbei war, konditionell und kreislaufmässig ging es mir hervorragend, nur die Krämpfe waren wiedereinmal das schlimmste :-( so lag ich wie alle Jahre gleich nach dem Zieleinlauf auf der Sanitätsliege (ich glaube ich kann da schon mal ein Schild mit meinem Namen anbringen lassen :-))
Als ich krampffrei wieder auf beiden Beinen stand, fuhren wir gleich mit der Bahn runter auf Hexenwasser, wo ich meine Beine minutenlang im kalten Wasser regenerieren lies :-)
Wir assen noch eine Kleinigkeit und fuhren dann direkt nach Hause. Die Siegehrung war erst auf 19 Uhr angesetzt, dass war uns einfach zu spät. Mir war die Massage und die Infrarotkabine doch lieber :-)
Dann nochmal auf den Ergo um die Muskeln so gut es geht nochmal zu lockern, auf der Couch wurden die Waden später noch mit dem Compex verwöhnt, bevor es dann zeitig ins Bett ging! Schlaf bietet einfach die beste Regeneration ...
Am Sonntag war es dann endgültig vorbei mit der Schönwetterfront! Gedanken an das winterliche Rennen der letztjährigen Tour kamen auf. Na gut, der Schnee blieb uns erspart, es fehlte aber nicht viel, vielleicht 2,3 Grad weniger dann hätten sich die Berge mit weißer Haube gezeigt! So blieb es bei Regen, welcher sich in der letzten der 7 Runden in einen Sturm verwandelte. Mit einem Schlag wurde es Dunkel und starker Wind gepaart mit dicken schweren Regentropfen kam auf!
Dies Umstände machten den Halbmarathon leider nicht leichter oder schöner! Kurz es war eine Qual, zum einen war ich muskulär so was am Ar%$& (leider half da auch die beste Regeneration nichts mehr) :-) Die Waden fühlten sich an wie Betonsäulen!
Aber wie ich immer zu hören bekomme, ich mach das ja freiwillig und noch schlimmer man bezahlt sogar für die Schmerzen ...
Ich war dann aber wirklich so etwas von froh als ich die Rampe im Ziele überquerte, nun war er geschafft der 7te Streich :-)
Wir blieben dann auch noch bis zur Siegerehrung um 17 Uhr, da es sich bei mir noch ausging den 3ten Klassenrang der Gesamtstarter zu halten, zwar sehr knapp aber es ist sich ausgegangen :-) Gesamt konnte ich den 12 Rang belegen. Somit auch in der 7ten Auflage ein Top 15 Ergebnis :-)
Alleine am Freitag, standen ca. 400 Läufer am Start des Prologs der Tour. Seit dem letzten Jahr findet das 10 km Auftaktrennen auch direkt in Söll statt, nicht mehr in Reith im Alpbachtal, dies ist zwar logistisch ein Vorteil, jedoch hatten die verschiedenen Austragungsorte einen gewissen Charme- Wie auch immer.
Das Wetter war im Gegensatz zum Vorjahr wieder kaiserlich, uns erwartete zumindest die ersten beiden Tage herrliches Herbstwetter, also optimale Bedingungen fürs Trailrunning.
Der Söller 10er startete pünktlich um 18:00 Uhr, es ging 3 Runden um und durch Söll, der Kurs bot auch ein paar Höhenmeter. Ein kleiner Vorgeschmak auf den Kaisermarathon am nächsten Tag ;-)
Meine größte Sorge, galt meiner Patellasehnenentzündung (Transalp Mitbringsel), ich war seit 2 Wochen nicht mehr in Laufschuhen unterwegs, ich wollte mich bis zur Tour so gut es geht schonen!
Zum Glück waren die Sorgen unbegründet, das Knie hielt, kein Schmerz, kein komisches Gefühl, die Entzündung wie weggeblasen :-)
Wie weggeblasen kam mir auch mein Tempo vor, es kam mir vor als hielt mich jemand mit einem Theraband zurück :-( Dies war aber wenig verwunderlich wenn man bedenkt, dass ich in diesem Jahr, bis auf die Marathonvorbereitung kein Tempotraining bzw. schnelle Straßenläufe absolviert habe. Somit nahm ich diese Tatsache gerne in Kauf und hoffte auf einen starken Marathon, bergauf hatte ich in diesem Jahr mehr als genug HM abgespult.
Zum Schluß schaute der 22igste Gesamtrang (Klasse 7) heraus, war mit der Zeit sehr zufrieden, der erste Tag war geschafft :-)
Am Samstag stand der Bergmarathon, die Königsetappe, auf dem Programm. Der Start wurde zeitlich auf 9:30 vorverlegt um das Zeitlimit etwas anzuheben.
Die Strecke wurde gegenüber 2010 etwas angepasst, laut Martin Kaindl (OK-Chef) um ca. 5% zugunsten der Bergspezialisten, da nun eine steilere Passage auf den Hartkaser einige flachere längere Serpentinen ersetzt! So wurde insgeheim auch ein neuer Streckenrekord erhofft (welcher dann auch durch den Schweizer Profi Patrick Wieser in beachtlicher Manier auf 3:03 heruntergeschraubt wurde!).
Weiters ging die Strecke wie bereits vor 3 Jahren durch Scheffau, was auch wieder ein paar zusätzliche Höhenmeter bedeutete :-)
Ich versuchte wie in den Jahren zuvor die erste flache Hälfte mit gemässigtem Tempo anzugehen um dann noch genügend Kraft in den Anstiegen zu haben!
Es ging mir gut, das Gefühl passte, auch das Knie lief ohne Probleme, hatte bei KM 21 eine Durchgangszeit von ca. 1:26, also alles im Plan.
Bergauf merkte ich aber gleich das irgendwie die Kraft fehlt, so musste ich bereits von Beginn an des öfteren in den Gehmodus schalten, normalerweise konnt ich immer bis nach Hexenwasser durchlaufen :-(
Auf dem Flachstück vom Hartkaser zum Tanzboden zeichneten sich schon die ersten muskulären Probleme ab! Diese arteten dann beim langen Downhill zum Filzalmsee in Wadenkrämpfe aus, so musste ich des öfteren stehen bleiben und ausdehnen.
Mit Müh und Not kämpfte ich mich bis Hexenwasser durch, konnte sogar meine Postion halten! Die Hoffnung, dass es bergauf wieder leichter gehen würde, bestätigte sich leider nicht! Auch hier wurde ich immer wieder von Krämpfen geplagt! Letztendlich fand ich aber ein gutes Gehtempo und konnte eigentlich relativ problemlos Richtun Ziel marschieren, wurde dabei nur mehr von einem Läufer überholt, welchen ich fast beim Zielsprint (sofern man überhaupt so bezeichnen darf ;-)) wieder retour überholen konnte. Im Endeffekt reichte leider die Kraft nicht aus, ich musste mich dann noch mehr ärgern als ich sah, dass es bei uns um den 3ten Klassenrang ging :-) so wurde ich in meiner Klasse 4ter und Gesamt 14er.
...aber im Endeffekt war ich froh, dass das Rennen vorbei war, konditionell und kreislaufmässig ging es mir hervorragend, nur die Krämpfe waren wiedereinmal das schlimmste :-( so lag ich wie alle Jahre gleich nach dem Zieleinlauf auf der Sanitätsliege (ich glaube ich kann da schon mal ein Schild mit meinem Namen anbringen lassen :-))
Als ich krampffrei wieder auf beiden Beinen stand, fuhren wir gleich mit der Bahn runter auf Hexenwasser, wo ich meine Beine minutenlang im kalten Wasser regenerieren lies :-)
Wir assen noch eine Kleinigkeit und fuhren dann direkt nach Hause. Die Siegehrung war erst auf 19 Uhr angesetzt, dass war uns einfach zu spät. Mir war die Massage und die Infrarotkabine doch lieber :-)
Dann nochmal auf den Ergo um die Muskeln so gut es geht nochmal zu lockern, auf der Couch wurden die Waden später noch mit dem Compex verwöhnt, bevor es dann zeitig ins Bett ging! Schlaf bietet einfach die beste Regeneration ...
Am Sonntag war es dann endgültig vorbei mit der Schönwetterfront! Gedanken an das winterliche Rennen der letztjährigen Tour kamen auf. Na gut, der Schnee blieb uns erspart, es fehlte aber nicht viel, vielleicht 2,3 Grad weniger dann hätten sich die Berge mit weißer Haube gezeigt! So blieb es bei Regen, welcher sich in der letzten der 7 Runden in einen Sturm verwandelte. Mit einem Schlag wurde es Dunkel und starker Wind gepaart mit dicken schweren Regentropfen kam auf!
Dies Umstände machten den Halbmarathon leider nicht leichter oder schöner! Kurz es war eine Qual, zum einen war ich muskulär so was am Ar%$& (leider half da auch die beste Regeneration nichts mehr) :-) Die Waden fühlten sich an wie Betonsäulen!
Aber wie ich immer zu hören bekomme, ich mach das ja freiwillig und noch schlimmer man bezahlt sogar für die Schmerzen ...
Ich war dann aber wirklich so etwas von froh als ich die Rampe im Ziele überquerte, nun war er geschafft der 7te Streich :-)
Wir blieben dann auch noch bis zur Siegerehrung um 17 Uhr, da es sich bei mir noch ausging den 3ten Klassenrang der Gesamtstarter zu halten, zwar sehr knapp aber es ist sich ausgegangen :-) Gesamt konnte ich den 12 Rang belegen. Somit auch in der 7ten Auflage ein Top 15 Ergebnis :-)
Dienstag, 2. Oktober 2012
Rauschimmunität
Wer hat das noch nicht erlebt, da lauft man einen Wettkampf absolut am Limit, freut sich über die erbrachte Leistung indem man anschliessend richtig heftig auf der Finisherparty abfeierte!
Der Alkohol fließt in rauhen Mengen, doch der Rausch will und will nicht kommen?
Das obwohl man im Training nach einem Seiderl schon in anderen Sphären schwebt?
Ich dachte immer das hangt einfach mit dem hormonell besingten Glücksgefühl nach dem Rennen zusammen, es gibt aber eine andere biologisch fundiertere Theorie.
Im aktuellen Newsletter von Peter Greif, wird dieses Thema von ihm aufgegriffen und analysiert. Peter stellte sich diese Frage schon sehr viel früher und kam damals zu dem Entschluss, dass es einen anderen Weg, neben des der Leber geben muss, w Körper abgebaut wird.
Jahrelang stiess er mit seiner Theorie bei diversen Doktoren und Mediziner auf Unglauben, bis Peter eine anerkannte in Frankreich lebende deutsche Biologin seine Theorie präsentierte.
Sie meinte, sicher gibt es noch einen Weg, jede Zelle kann Alkohol verstoffwechseln!
Somit scheint das Geheimnis gelüftet :-)
In jeder einzelnen Zelle ist die gesamte Genetik unseres Organismus gespeichert und somit auch die Fähigkeit Alkohol abzubauen!
Nach Ende eines Wettkampfes ist der Körper in einem schweren Energiemangelzustand und versucht natürlich diesen Mangel auszugleichen. Und da kommt ihm der zu Verfügung stehende Alkohol gerade recht. Dieser wird sofort verheizt und die Abbauprodukte wie das giftige Acetaldehyd verstoffwechselt.
...na dann Prost ;-)
Quelle: http://www.greif.de/news.html
Der Alkohol fließt in rauhen Mengen, doch der Rausch will und will nicht kommen?
Das obwohl man im Training nach einem Seiderl schon in anderen Sphären schwebt?
Ich dachte immer das hangt einfach mit dem hormonell besingten Glücksgefühl nach dem Rennen zusammen, es gibt aber eine andere biologisch fundiertere Theorie.
Im aktuellen Newsletter von Peter Greif, wird dieses Thema von ihm aufgegriffen und analysiert. Peter stellte sich diese Frage schon sehr viel früher und kam damals zu dem Entschluss, dass es einen anderen Weg, neben des der Leber geben muss, w Körper abgebaut wird.
Jahrelang stiess er mit seiner Theorie bei diversen Doktoren und Mediziner auf Unglauben, bis Peter eine anerkannte in Frankreich lebende deutsche Biologin seine Theorie präsentierte.
Sie meinte, sicher gibt es noch einen Weg, jede Zelle kann Alkohol verstoffwechseln!
Somit scheint das Geheimnis gelüftet :-)
In jeder einzelnen Zelle ist die gesamte Genetik unseres Organismus gespeichert und somit auch die Fähigkeit Alkohol abzubauen!
Nach Ende eines Wettkampfes ist der Körper in einem schweren Energiemangelzustand und versucht natürlich diesen Mangel auszugleichen. Und da kommt ihm der zu Verfügung stehende Alkohol gerade recht. Dieser wird sofort verheizt und die Abbauprodukte wie das giftige Acetaldehyd verstoffwechselt.
...na dann Prost ;-)
Quelle: http://www.greif.de/news.html
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