Dienstag, 9. April 2013

Innsbrucker Frühlingslauf

Da ist man mal ganz vorne, dann gibt es keine Zeitnehmung :-)

Dieses schaffte ich es endlich einmal beim traditionellen Innsbrucker Frühlingslauf teilzunehmen.
Der Lauf hat keine Zeitnehmung undsomit keinen offiziellen Renncharakter, gerade das scheint die Leute anzuziehen und zum Laufen zu motivieren, es waren lt. Veranstalter 1700 Starter gemeldet! Die Läufer konnten sich während des Rennens entscheiden welche Distanz sie absolvieren wollen, ausgeschrieben waren 3, 10, 15 und 21,1km.
Alles funktionierte problemlos, das Anmeldeverfahren war schnell, unkompliziert und bis kurz vor dem Start mölich. Start/Zielsackerl gab es dann für alle im Ziel (Tirol Milch Produkte und  eine zum Frühlin passende Topfblume). Start erfolgte um 15 Uhr am Marktplatz.

Der Frühling zeigte sich zumindest während des Rennens immer wiedermal durch die Wolkendecke. Auch die Temperaturen waren im Vergleich der letzten Tage/Wochen angenehm, so könnte ich das insgesamt 3te Mal heuer schon in die kurze Laufhose springen :-)

Am Vorbereitungsprogramm stand eigentlich ein DL 70min in ca. 4:20. Startete auch mit dem Ziel nach 15km ins Ziel abzubiegen. Aber erstens kommt es anders und 2tens als man denkt ;-)

Nachdem ich mehr oder weniger gemütlich gestartet bin, befiel mich immer mehr und mehr der Wettkampfvirus :-)
Da es so gut lief, steigerte ich kontinuierlich mein Tempo und arbeitete mich Schritt für Schritt nach vorne, da war es vor mich klar nicht bei Kilometer 15 abzubiegen, sondern noch die 6km Extrarunde in Angriff zu nehmen. Vor allem da ich ab diesen Zeitpunkt als Schnellster auch noch eine Radbegleitung bekam, dies gab dann nochmal einen extra Motivationsschub und so flog ich förmlich ins Ziel :-)

Nach dem Rennen verabschiedete sich dann auch der kleine Anflug von Frühling, es wehte ein kühler Schneewind von der Seegrube herunter :-(

Zum Glück hatte ich mich nicht komplett verausgabt, da ja eigentlich schon Tapering auf dem Programm stand.
Obwohl die Beine auch nach dem Rennen frisch und locker waren, merkte ich den Lauf dann doch am nächsten Tag, wo eigentlich der letzte lange Crescendo Lauf (10km 4:30, 10km 4:00, 5km 3:50 und 5km 3:40) am Programm stand, die letzten Temposteigerungen waren nicht mehr möglich, fühlte mich ausgelaugt und schraubte dann zurück um für den Linz Marathon in 2 Wochen nix zu riskieren!

Jetzt gilt es Umfänge zurückschrauben, geringe Intesitäten und das schönste und wichtigste relaxen bei Sauna und Massagen :-)


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