Dienstag, 15. April 2014

GORE-TEX Experience Tour





Mittwoch, 9. April 2014

What a day! Linz Marathon 2014

Was für ein Wochenende! In Linz fand im Zuge des Borealis Linz Donau Marathon die Opening Veranstaltung der österreichischen Asics Frontrunner statt.

Für mich war der Termin ideal, da ich ohnehin den Linz Marathon auf
meiner Agenda hatte.
Um im Vorfeld Stress zu vermeiden reiste ich mit der Westbahn an, von
Salzburg nach Linz 1:09 min, keine Staus, keine Parkplatzsucherei,
perfekt!
So kam ich relaxed um 14 Uhr in Linz an, die 2km Fußmarsch zum Linz Stadion
waren nach der Sitzerei im Zug eine Wohltat für meine Beine.
Um 15 Uhr war Treffpunkt beim Asics Stand, ich hatte also noch
genügend Zeit meine Startunterlagen zu organisieren und die
Messeausteller abzuklappern.
Mittlerweile kennt man nun doch das ein oder andere Gesicht hinter und
vor den Ständen, so überbrückte ich die Zeit mit netten Gesprächen.

Um 15 Uhr trudelten dann nach und nach die Team Kollegen ein. Gespannt
war ich auf die Neuzugänge, erste Berührungen via Facebook gab es ja
bereits.
Ich kann nur sagen unsere coole Truppe ist nun zu einem größerem
lässigen Haufen geworden. Alle neuen Runner sind sympathisch fanatisch
und leben für
den Sport! Da wird es sich noch den einen oder anderen interessanten
Austauch geben ;-)

Im Anschluß ging es ins Hotel, wo wir noch kurz Zeit hatten um ein
wenig die City zu erlaufen und die Beine für den anstehenden Wettkampf
zu lockern!
Um 19 Uhr führte uns dann Sabine zum wahrscheinlich besten Italiener
der Stadt! Mit dabei die Asics Athleten für den Staffelmarathon, da
kannte ich auch
das ein und andere Gesicht, Roman Weger und Flo Schipflinger denen ich
bei diversen Veranstaltungen schon über den Weg gelaufen bin :-)

Der Abend wurde mit einer herrlicher Pizza und einem erfrischendem
Weißbier abgerundet! Der Tank ist voll. Da mir doch das ein oder
andere durch den Kopf
ging, war ich nicht unbedingt der gesprächigste am Tisch, sorry, wird
nachgeholt ;-) Jedenfalls war ich dann froh als es dann um ca. 22 Uhr
Richtung Hotel ging.
Wollte dann doch nochmal so richtig Ausschlafen vor dem morgigen
Marathon.

Tagwache 6:55, Frühstück 7:00 nur keine Zeit verschwenden. Ich konnte mich so richtig gut
ausschlafen, ich fühlte mich topfit und top entspannt, aber ich war heiß :-)
Ich konnte es kaum erwarten bis es endlich losging!!
Meine gute Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als kurz bevor ich das Zimmer verlassen wollte
nochmal das Handy sich meldete, lieber doch nochmal nachschauen, könnt ja wichtig sein!
Und das war es definitiv, ein Foto meiner älteren Tochter Emily die im Zug sitzt, brauchte
dann doch ein wenig bis mein Hirn schaltete, die werden doch nicht wirklich am Weg nach
Linz sein :-) Na wenn das nicht motiviert, das war Doping pur, die Liebsten im Ziel in den
Arm zu nehmen, was kann es schöneres geben!
Jetzt aber los Treffpunkt war 8:45 um gemeinsam Richtung Start auf der Donaubrücke loszubrechen.
Auf dem Weg dorthin querten wir die Läufer des Viertelmarathons, die bereits um 8:30 starten
durften, hier holte ich mir nochmal die letzte Schaufel Motivation für den bevorstehenden
Marathon.
Zum Glück war im vordersten Startblock hinter der Elite nichts los, der Countdown läuft noch 5 min
bis zum Start! Schön langsam kam das Adrenalin, ich konzentrierte mich und fokusierte mein Ziel
nochmal, dabei stellte ich mir den Zieleinlauf vor und meine Familie die mich dort empfängt (na gut
ich geb's zu ich dachte auch an ein kühles erfrischendes Weißbier ;-))
Startschuss, los geht's ohne Gedränge und zickzack Gelaufe positionierte ich mich hinter 2 kenianische
Läuferin, ich dachte mir, dass die in meinem Bereich laufen dürften.
Das Tempo war mit 3:40 ideal, ich hatte meine Gruppe gefunden. Nach 3 km ca. brach ein Läufer  aus der Gruppe aus und erhöhte das Tempo auf ca. 3:35, eigentlich wollte ich bei den 3:40 bleiben, da aber auch die
Kenianerinen mitzogen und ich noch lockere Beine und ein gutes Gefühl hatte, blieb ich dran.
Das Tempo war ideal, länger als bis zum HM wollte ich aber nicht in diesem Tempo laufen, so lies ich
mich dann zurückfallen und pendelte mich bei 3:40.
Ich lief nun alleine, lediglich die Ukrainerin Lehonkova Nataliya war knapp hinter mir!
Die Beine waren noch immer locker, ich fühlte mich gut!
Bei Kilometer 25 lief ich dann auf die Kenianerin und dem Ausreiser, welcher dem hohen Tempo nun
doch Tribut zollen musste, auf.
Ich blieb nun immer ca. 200m hinter der Kenianerin, im Schlepptau deren Verfolgerin Lehonkova Nataliya.
In dieser Manier lief es dann bis KM 38, nun war die Ukrainerin unmittelbar hinter bzw. bereits neben mir.
Die Kenianerin Rutto Lydia, drehte sich nun immer öfter um, das war das Zeichen für Lehonokova das Tempo
zu erhöhen, sie widerte ihre Chance. Leider waren meine Beine zu schwer um mit ihr mitzuziehen so musste
ich abreißen lassen.
Die letzten Kilometer liefen sich nicht mehr gerade locker flockig, aber mir ging es trotzdem noch gut,
keine Anzeichen von Krämpfen, Kreislauf on top, nur die Beine wurden immer schwerer und schwerer :-(
Auch der Schlusssprint sah nicht mehr gerade entspannt aus, vor allem da ich unbeding eine 2:35 stehen haben
wollte, aber wie heißt es so schön knapp daneben ist auch vorbei, am Ende fehlten mir 6sek auf mein
gestecktes Ziel.
Das ich bester Österreicher wurde realisierte ich zuerst nicht, war aber nicht der einzige die Presse hat
mich auch versäumt, vermutlich weil ich bei den HM Läufern eingelaufen bin, da der Marathon Einlauf ver-
sperrt war ;-)
In der Ziellabe wurde ich dann darauf hingewiesen, dass ich in der falschen Labstation bin, also schnell noch durch den Zaun gezwengt schon stand ich im leeren Marathonbereich, jetzt wurde es mir bewusst, vor mir waren nur die
gesetzten Elite-Läufer :-)
Schnell noch frisch gezapftes Bier geholt und dann sofort wieder in den Zielbereich zur Family die schon
auf mich wartete. Ich war happy für diese Momente lohnt es sich zu Trainieren, bei Arschwetter um 23:00
Uhr noch Tempoeinheiten mit der Stirnlampe und Warnweste die Dorfstraße auf und abzulaufen, bei vergeigten Intervalleinheiten am Laufband, dieses am liebsten durch das halbe Fitnesscenter zu treten, ja für diese Augenblicke nimmt man das alles in Kauf :-)

In bin froh, dass mich meine Familie dabei unterstützt und meine Spinner ... ähh Lauferei akzeptiert oder
toleriert. Sie sind im Endeffekt meine Kraftquelle, mein Motor, meine Motivation, mein Leben, DANKE

...und das Kapitel Linz ist noch nicht zu Ende, die fehlenden Sekunden hol ich mir dann nächstes Jahr!!!




Montag, 17. Februar 2014

Quantität / Qualität

Auch im Sport sollte die Qualität der Quantität im Training vorgehen, oder?

Oft werde ich gefragt, wie man am besten trainieren soll um sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen.
Das ist eine schwierige Frage, zu allererst ist es wichtig sich ein realistisches Ziel zu setzen, ansonsten wird man relativ schnell an die Wand laufen und im Frust versinken, und im schlimmsten Fall (hab ich auch schon erlebt) sein sportliches Dasein ein Ende setzen :-(

Nun gibt es diejenigen die Kilometer um Kilometer herunterspulen, bei jedem Treffen die Pulsuhr zücken und fragen, na wieviel Kilometer hast du heuer schon drauf, ich bisher nur 2000km in den Beinen, da wird's mit der Bestzeit für den Frühjahrsmarathon knapp.
Buhhh, da hab ich schon die wildesten Umfänge erlebt. Ich dachte mir immer, mein Gott ich laufe viel zu wenig, so wird das nie was werden, jetzt weiß ich, dass es auch anders funktioniert.

Ich denke man kann mit hohen Umfängen genauso weit kommen wie mit Intensität, nur würde ich Intensität nicht mit Qualität gleichsetzen, um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen.
Wenn es die Physik des Körpers zulässt, ist es durchaus möglich über intensive Einheiten an sein Ziel zu kommen. Nur sind die wenigsten von uns genetisch so gebaut, dass unsere Bänder, Muskel, Knochen das mitmachen :-(

Die Mischung macht's, Qualität definiert sich für mich durch die richtigen Trainingsreize, unser Körper muss zum richtigen Zeitpunkt entsprechende Reize bekommen um sich an die neue Situation adaptieren zu können, sprich er bereitet sich vor, dass er Belastungen dieser Art das nächste Mal besser wegsteckt.

Außerdem ist Qualität subjektiv, jeder entscheidet selber darüber wodurch sich Qualität definiert und wodurch nicht!


Sonntag, 9. Februar 2014

Work Life Balance

So, die 2te Trainingswoche ist durch.



Das anstregenste ist zur Zeit das richtige Zeitmanagement, Arbeit, Freelancing, Hausbau und dann natürlich die Trainingseinheiten!

Ich mir diese Woche mal zusammengeschrieben wieviel Zeit für was draufging.

  • Arbeit => 40h
  • Freelancing => 10h
  • Hausbau => 20h
  • Training => 13h
  • Schlafen => 42h
macht zusammen 125h, bei 168h bleibt dann nicht mehr viel für Kind und meiner schwangeren Freundin übrig :-(

Ich fühle mich dennoch ausgeglichen, durch den Sport schaffe ich Work-Life Balance gerade zu halten. Für Außenstehende sehr schwer zu begreifen ist es (zumindest bei mir) so, dass ich den Ausgleich Sport brauche, es ist das Ventil welches den Kopf frei macht! Schwierig wird es wenn der Sport nun auch noch zu Streß wird (durch Trainingspläne).
Hier versuche ich auch eine Balance zu finden, wichtig sind die Schlüsseltrainingseinheiten (3 pro Woche), diese ziehe ich durch. Alternativ zum Jogging wird schon mal der Ergometer angeworfen, da dieser im Wohnzimmer steht, hab ich dann Zeit mich mit meiner Freundin zu unterhalten, bzw. mit iPad am Lenker etwas zu arbeiten (das der Trainingseffekt auch von der Konzentration abhängt, ist mir durchaus bewusst ;-)).

Im April wollen wir einziehen, dann wird das mit dem Haus schon weniger, dafür kommt in den nächsten 2 Wochen das 2te Kind, da hab ich dann aber min. 2 Wochen Urlaub ...

In diesem Sinne, wünsch ich jedem sein Work-Life Balance zu finden und zu halten!



Meex

Mittwoch, 5. Februar 2014

Dornröschenschlaf ...

...auf meinem Blog, das darf nicht sein!

Hausbau, 2tes Kind, Stress in der Arbeit, alles Dinge die keine Ausrede sein dürfen ;-)

Ich verspreche hiermit hoch und heilig mich zu bessern und ab jetzt wieder regelmässig(er) zu posten. Getreu dem Spruch "Des einen Leid des anderen Freud" werde ich euch an meinem sportlichem Alltag teilhaben lassen.

So read you later

Meex

Samstag, 12. Oktober 2013

Asics Grand 10 - Berlin

Tag 1 - Berlin is calling

Dieses Wochenende war es endlich soweit, mein erster Auftritt als Asics Frontrunner stand im Haus :-)
Ich freute mich schon die ganze Zeit endlich die anderen Mitstreiter kennenzulernen. Außerdem brauchte ich nach dem Hausbaustreß einmal ein wenig Auszeit ;-)

Um 4:00 ging der Wecker, ich kam problemlos aus den Federn und fühlte mich fit (und das ohne Kaffee!!!). Da es gestern noch stark geschnien hatte, hatte ich Angst dass die Straße nass bzw. gefroren ist, zum Glück unbegründet, alles trocken und so gut wie kein Verkehr!

Meine 2ten Bedenken bzgl. Parkplatz, auch unbegründet,somit war ich schon mal froh die ersten organisatorischen Hürden gemeistert zu haben :-)

Am Flughafen traf ich Bernhard, den Asics Chef der Frontrunner :-) Wir hatten ein interessantes Gespräch bis zu unserem Flug. Ich war mir nun sicher, dass mit Asics wird eine coole Sache :-)

Pünktlich um 7:30 landeten wir im stark bewölkten Berlin, zumindestens waren die Temperaturen erheblich angenehmer als bei uns (-2 Grad).

Am Flughafen warteten wir noch auf die Läufer aus Wien, Florian und Christian, dann ging's mit dem Taxi ins Hollywood Media Hotel am Kurfürstendamm. Dort warteten bereits Markus Hohenwarter und Sabine Reiner.

Nach der Reihe trudelte der Rest der bunten Truppe ein. Bei einem gemütlichen Mittagessen hatten wir dann Zeit uns besser kennenzulernen. Dann ging's zur Sightseeing Tour, 3 Stunden Kultur, trotz dass die Führung interessant und gut gemacht wurde, hatten die meisten mit der Müdigkeit zu kämpfen, für die meisten hat der Tag ja schon um ca. 4 Uhr morgens begonnen.

Nach der Tour fuhren wir direkt zur Startnummern Ausgabe zu Karstadt Sport, dort hatten wir auch ganz kurz Zeit einige der deutschen Frontrunner zu treffen.

Wir liesen den Tag dann mit Carboloading ausklingen, ich denke alle waren dann froh endlich ins Bett zu kommen, ich war es zumindest ;-)

Tag 2 - Racing Day :-)

Der Regen vom Vorabend hat sich verzogen, die Sonne lacht durch die Wolkendecke, zumindest Petrus ist auf Rennen eingestellt ;-)
Obwohl das Umfangreiche Frühstücksbuffet zum Sündigen aufrief, konnte ich wiederstehen und nur 10km taugliche Nahrung aufnehmen :-)

Nach einem kurzen Gymnastikprogramm am Zimmer ging's dann auch schon im Trab zum 3km entfernten Startgelände. Trotz Sonne war es dennoch frisch, ideale Bedingungen für einen Marahon, ob das auch für einen 10er gilt, mal schauen ;-)

Als Asics Frontrunner hatten wir auch Zugang in den VIP Bereich, dort gab es nochmal eine letzte Stärkung und einen Schluck Kaffee, jetzt konnte es dann aber losgehen.
Obwohl wir alle laut unserer Startnummer für den 4ten und somit letzten Startblock (Zielzeit >=60min) eingeteilt waren, gelang es uns allen mit Überzeugungskraft und österreichischem Charme einen Platz im ersten Block zu ergattern.

Endlich Startschuß, auf geht's!
Da ich schon längere Zeit nicht mehr in Laufschuhen stand, war ich gespannt was mich wohl erwarten würde. Und es lief, keine Probleme mit der Achillessehne, Tempo passt und vor allem es hat Spaß gemacht,von mir aus hätte es auch ein Halbmarathon sein können :-)

Im Ziel noch schnell ein regeneratives Bierchen und eine kurze Massage dann trabten wir wieder zurück ins Hotel, da im 15 Uhr schon das Taxi Richtung Flughafen bestellt war.
Es blieb aber noch Zeit in der Hotellobby emsig mit den andern über das Rennen zu resümieren. Alle waren glücklich und zufrieden mit ihrer Leistung.

Alles in Allem ein wunderschönes Wochende mit netten Menschen, wir sind wirklich eine tolle Truppe, die eines verbindet, der Sport, im speziellen das Laufen, egal ob auf Straße oder im Gelände, auf Zeit oder nur aus Freude an der Bewegung :-)

Ich möchte mich auch nochmal bei Asics und hier bei Bernhard für die Einladung und das Equipement bedanken!

Meex

Ergebnis:
Zeit 34:37
Gesamt 56, Klasse 3



3 Zinnen

Spät aber doch berichte ich über meine Premiere in Sexten.
Bisher hatte ich mit Sexten nur positive Erinnerungen verbunden, leider war es diesesmal nicht ganz so toll wie letztes Jahr im Zuge des Transalps :-( Ich wollte aber irgendwann sowieso meine offene Rechnung begleichen (ich wollte eigentlich letztes Jahr im Zuge des Transalps den Berglauf auch noch anhängen, ging sich aber dann doch aufgrund massivem Heimwehs leider nicht mehr aus :-)).

Die Teilnahme erfolge relativ spontan, ein Freund von mir, fragte mich ob ich nicht mitmachen wolle, sie seien ein paar Leute und hätten einen Bus organisiert. So kam es, dass ich mit den Loferer Renntieren zum 3 Zinnen Lauf nach Sexten fuhr. Ein Kollege war bereits am Vortag angereist und organisierte schon mal die Startnummern, so konnten wir am Renntag stressfrei anreisen.

Wir kamen flott über Osttirol (trotz Felbertauern Ersatzstraße) nach Sexten. Obwohl schlechtes Wetter prognostiziert war, erwartete uns Sonnenschein und angenehme Temperaturen.

Das vom Veranstalter organisierte Frühstück war top, ein Super Preis und große Auswahl, alles vorhanden um die Speicher nochmal ordentlich zu füllen.

Ein kurzes Läufchen zum warm werden, dann ging's auch schon los, zuerst Richtung Dorfmitte einmal um die Kirche :-) und dann nach ca. 5 km ab ins Gelände.
Durch das Tal ging es dann mit moderater Steigung bis zum eigentlichen richtigen Start, der Anstieg wurde knackig. Bis dorthin hatte ich ein gutes Gefühl, Luft noch vorhanden und Beine fühlten sich gut an. Dies sollte sich aber schlagartig ändern :-( 
Bereits nach den ersten Minuten im Anstieg war es vorbei mit der Lockerheit, irgendwie fühlte es sich an, als hätte man mir den Stecker gezogen, kein Saft, keine Kraft, Batterie leer?
Ich kämpfte mich mit aller Kraft bis nach oben, musste immer wieder Gehpausen einlegen, ich verlor Position um Position.

Das letzte Bergabstück konnte ich aber dann wieder nutzen um ordentlich Boden gut zu machen, ich flog geradezu an den anderen vorbei.
Die letzen paar Meter hoch bis zum Ziel verlangten mir aber dann doch wieder alles ab!
Egal, geschafft, Soll erfüllt :-)

Die Ziellabe war auch wieder sehenswert, alles was das Sportlerherz begehrt, Obst, Brote, Suppe und ein kühles Bier :-)

Als bei meinem Kleidersack dann doch einige Dinge fehlten, machte ich mir schon Sorgen, dass diese beim Hubschraubertransport abgestürzt sind :-( Zum Glück vielen die Sachen bei der Landung aus dem Sack so bekam ich alles wieder.

Wir warteten noch auf die restlichen "Renntiere" bevor den langen Abstieg angingen, wir gaben ein wenig Gas, da die Wolken immer dunkler wurden und die Temperaturen immer kälter.
Schlußendlich schafften wir es noch trocken zum Startareal, wo es auch nochmal eine warme Zielverpflegung gab.

Wir warteten noch die Preisverleihung ab, da 2 von uns einen Preis in ihren Alterklassen ergattern konnten, herzliche Gratulation!

Der Tag war nun schon sehr lange (Tagwache 5:00), so war es mir egal, dass ich nicht fahren musste (auch hier nochmal ein riesiges Danke an unseren Chaffeur, welcher auch mitlief).

Alles in allem war es ein wunderschöner Tag mit einer lustigen Truppe, der nach einer Wiederholung schreit :-)

Meex


Ergebnis: 
Zeit: 1:50:15
Platzierung: Gesamt