Freitag, 18. Juli 2014

Asics GEL-Fuji Trainer 3

Beim Salomon 4trails hatte ich die Chance meine neuen Asics Trainer auf Herz und Nieren zu testen! 
Das regnerische Wetter und die Trails waren ideal um den Schuh auf den Zahn zu fühlen :-)

Ich bekam den Schuh ca. 1 Woche vorher und konnte ihn schon einmal etwas einlaufen. Das erste Gefühl war sehr gut, der Trainer ist im Zehenbereich etwas breiter geschnitten als die Fuji Modelle GEL-Fuji Racer und GEL-Fuji Sensor, welche auch vom Abdruck einiges direkter sind.
Der Trainer ist unter den genannten Fuji Modellen der “Wohlfühlpatschen”. Es ist ein sehr dynamischer Schuh mit geringer Sprengung und gutem Gewicht. Nach dem Motto sitzt passt und hat Luft lassen sich mit dem Schuh auch schwierige Trails rocken. Der Grip ist ok, bei nassen Steinen, Wurzeln bzw. Baumstämmen ist aber Schluß!
Ich kam mit dem Trainer jedenfalls auf allen 4 Etappen sturzfrei und sicher ins Tal!

Bewährt hat sich auch die praktische “Garage” für die Schuhbänder, welche in allen Modellen der Fuji Serie zu finden ist. Somit kann es nicht passieren, dass man sich an Ästen usw. verhängt und böse stürzt.

Das Obermaterial (Mesh) ist luftdurchlässig, schnelltrocknent und widerstandsfähig, hat den 4 Etappen durch Dreck, Matsch und Felsen ohne Probleme getrotzt.

Was der Schuh auf den Trails leistet bringt er auch auf die Straße, ein Hybrid durch und durch.

Fazit: Ob Trails in den Bergen, oder glatter heißer Asphalt der Schuh meistert jede Situation. Maximale Stabilität und Dämpfung auf minimales Gewicht und geringer Sprengung getrimmt was will man mehr. Der Schuh garantiert Laufspaß pur!




Donnerstag, 8. Mai 2014

Immer diese Sekunden ...

Am Freitag hab ich mich dann doch noch kurzfristig entschlossen in Salzburg den Halbmarathon zu bestreiten. Wenn schon mal meine Laufkollegen ausrücken, muss ich natürlich dabei sein, ist immer ein Mordsspaß :-)
Zum Glück fuhr dann auch ein Kollege am Freitag noch nach Salzburg um für uns die Startnummern abholen. In Salzburg werden nämlich die Startnummern am Wettkampftag nur in Ausnahmefällen ausgegeben ;-)

Am Samstag wurde dann noch fleissig der Laminatboden im Wohnzimmer verlegt, genau die richtige Einheit vor einem Wettkampf ;-)
Ich dachte, dass ist sicher ein gutes Omen, denn vor dem Linz Marathon verbrachte ich die letzte Tapering Woche auch bodenlegend :-)
Abends bekam ich dankenderweise noch einen Termin bei Physiotherapeutin Karin Eder, die verpasste mir ein Tape für meine linke Achilles, sicher ist sicher!

Diesesmal hinterlies die Arbeit aber Spuren, so hatte ich am Sonntag in der Früh einen ordentlichen Muskelkater in der linken Gesäßhälfte :-P
Um 6:45 ging die Reise los, das Wetter war weniger freundlich (Schnee bis 1000m und 2 Grad, brrr), tat aber unserer guten Laune keinen Abbruch.
Start war um 9 Uhr, bis dahin ist wettertechnisch ja noch alles möglich.

An der Tanke in Salzburg noch schnell einen Kaffee und 2 FitRabbit eingeworfen, jetzt kann nix mehr schiefgehen! Wetter wurde auch etwas besser, zumindest hörte es auf zu regnen. Die Temperatur war aber noch immer nicht
optimal!
Wir versuchten möglichst schnell in den Startblock zu kommen, in der Menge war es gleich wärmer :-) wir waren alle heiß und warteten nur noch bis es endlich los ging.

Da ich nicht von ganz vorne startete, gestalteten sich die ersten Meter sehr unrhythmisch, es ging im Stop and Go hin und her und manchmal auch quer, nach einem Kilometer Kampf und Gedränge war die Bahn aber
frei.
Ab Kilometer 2 ging es auf einer Schotterstrasse weiter, hier war es schwer in den Flow zu kommen, da auch immer wieder Ausweichmanöver aufgrund der Lacken vom Regen notwendig waren.
Nach der Passage am roten Teppich im Tiergarten dann endlich fester Untergrund in Form von Asphalt, nochmal an der Temposchraube gedreht und dahin geht's im 3:30er Pace. Zu diesem Zeitpunkt waren ca 8km hinter mir.

Ich konnte in einer Gruppe mit 3 Läufer mitziehen, mir ging's sehr gut der Pace stimmte!
Wir hatten ein gutes Tempo und so überholten wir geschlossen immer wieder den ein oder anderen Läufer!

Als wir dann wieder in der Stadt waren wurde das Tempo verschärft (ab Kilometer 16), da ging jetzt so richtig die Post ab! Ein Läufer riss aus der Gruppe aus und war nicht mehr zu halten.
Wir waren nun zu zweit, wir kämpften uns an einen weiteren Halbmarathoni heran, leider schafften wir es nicht ihn einzuholen. Ich musste dann auch noch meinen Mitläufer ziehen lassen. Ich blieb
zwar bis zum Schluß dran, konnte ihn aber nicht mehr einholen, im Endeffekt hatten wir dann sogar dieselbe Nettozeit :-)

Ich lief dann als gesamt 7ter (in meiner Klasse sogar Rang 1) mit einer Zeit von 1:15:03 ein, 3 sek, ärgerlich eine sub 1:15 wäre schon cool gewesen, im Endeffekt bin ich aber trotzdem super happy mit dem Ergebnis, auf den Sieger
fehlten nur ca. 90sek.

Mit einem alkoholfreien Weißbier ging's gleich zur Massage, ah das sind die schönen Momente eines Wettkampfes :-)

Leider wollte das Wetter einfach nicht besser werden, so blieben wir auch nicht lange Vorort. Nur schnell die Speicher füllen, den Zieleinlauf der ersten Marathonis verfolgen und dann Richtung Heimat, wo beim
lokalen Wirten nochmals das Rennen resümiert wurde :-)


Mittwoch, 9. April 2014

What a day! Linz Marathon 2014

Was für ein Wochenende! In Linz fand im Zuge des Borealis Linz Donau Marathon die Opening Veranstaltung der österreichischen Asics Frontrunner statt.

Für mich war der Termin ideal, da ich ohnehin den Linz Marathon auf
meiner Agenda hatte.
Um im Vorfeld Stress zu vermeiden reiste ich mit der Westbahn an, von
Salzburg nach Linz 1:09 min, keine Staus, keine Parkplatzsucherei,
perfekt!
So kam ich relaxed um 14 Uhr in Linz an, die 2km Fußmarsch zum Linz Stadion
waren nach der Sitzerei im Zug eine Wohltat für meine Beine.
Um 15 Uhr war Treffpunkt beim Asics Stand, ich hatte also noch
genügend Zeit meine Startunterlagen zu organisieren und die
Messeausteller abzuklappern.
Mittlerweile kennt man nun doch das ein oder andere Gesicht hinter und
vor den Ständen, so überbrückte ich die Zeit mit netten Gesprächen.

Um 15 Uhr trudelten dann nach und nach die Team Kollegen ein. Gespannt
war ich auf die Neuzugänge, erste Berührungen via Facebook gab es ja
bereits.
Ich kann nur sagen unsere coole Truppe ist nun zu einem größerem
lässigen Haufen geworden. Alle neuen Runner sind sympathisch fanatisch
und leben für
den Sport! Da wird es sich noch den einen oder anderen interessanten
Austauch geben ;-)

Im Anschluß ging es ins Hotel, wo wir noch kurz Zeit hatten um ein
wenig die City zu erlaufen und die Beine für den anstehenden Wettkampf
zu lockern!
Um 19 Uhr führte uns dann Sabine zum wahrscheinlich besten Italiener
der Stadt! Mit dabei die Asics Athleten für den Staffelmarathon, da
kannte ich auch
das ein und andere Gesicht, Roman Weger und Flo Schipflinger denen ich
bei diversen Veranstaltungen schon über den Weg gelaufen bin :-)

Der Abend wurde mit einer herrlicher Pizza und einem erfrischendem
Weißbier abgerundet! Der Tank ist voll. Da mir doch das ein oder
andere durch den Kopf
ging, war ich nicht unbedingt der gesprächigste am Tisch, sorry, wird
nachgeholt ;-) Jedenfalls war ich dann froh als es dann um ca. 22 Uhr
Richtung Hotel ging.
Wollte dann doch nochmal so richtig Ausschlafen vor dem morgigen
Marathon.

Tagwache 6:55, Frühstück 7:00 nur keine Zeit verschwenden. Ich konnte mich so richtig gut
ausschlafen, ich fühlte mich topfit und top entspannt, aber ich war heiß :-)
Ich konnte es kaum erwarten bis es endlich losging!!
Meine gute Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als kurz bevor ich das Zimmer verlassen wollte
nochmal das Handy sich meldete, lieber doch nochmal nachschauen, könnt ja wichtig sein!
Und das war es definitiv, ein Foto meiner älteren Tochter Emily die im Zug sitzt, brauchte
dann doch ein wenig bis mein Hirn schaltete, die werden doch nicht wirklich am Weg nach
Linz sein :-) Na wenn das nicht motiviert, das war Doping pur, die Liebsten im Ziel in den
Arm zu nehmen, was kann es schöneres geben!
Jetzt aber los Treffpunkt war 8:45 um gemeinsam Richtung Start auf der Donaubrücke loszubrechen.
Auf dem Weg dorthin querten wir die Läufer des Viertelmarathons, die bereits um 8:30 starten
durften, hier holte ich mir nochmal die letzte Schaufel Motivation für den bevorstehenden
Marathon.
Zum Glück war im vordersten Startblock hinter der Elite nichts los, der Countdown läuft noch 5 min
bis zum Start! Schön langsam kam das Adrenalin, ich konzentrierte mich und fokusierte mein Ziel
nochmal, dabei stellte ich mir den Zieleinlauf vor und meine Familie die mich dort empfängt (na gut
ich geb's zu ich dachte auch an ein kühles erfrischendes Weißbier ;-))
Startschuss, los geht's ohne Gedränge und zickzack Gelaufe positionierte ich mich hinter 2 kenianische
Läuferin, ich dachte mir, dass die in meinem Bereich laufen dürften.
Das Tempo war mit 3:40 ideal, ich hatte meine Gruppe gefunden. Nach 3 km ca. brach ein Läufer  aus der Gruppe aus und erhöhte das Tempo auf ca. 3:35, eigentlich wollte ich bei den 3:40 bleiben, da aber auch die
Kenianerinen mitzogen und ich noch lockere Beine und ein gutes Gefühl hatte, blieb ich dran.
Das Tempo war ideal, länger als bis zum HM wollte ich aber nicht in diesem Tempo laufen, so lies ich
mich dann zurückfallen und pendelte mich bei 3:40.
Ich lief nun alleine, lediglich die Ukrainerin Lehonkova Nataliya war knapp hinter mir!
Die Beine waren noch immer locker, ich fühlte mich gut!
Bei Kilometer 25 lief ich dann auf die Kenianerin und dem Ausreiser, welcher dem hohen Tempo nun
doch Tribut zollen musste, auf.
Ich blieb nun immer ca. 200m hinter der Kenianerin, im Schlepptau deren Verfolgerin Lehonkova Nataliya.
In dieser Manier lief es dann bis KM 38, nun war die Ukrainerin unmittelbar hinter bzw. bereits neben mir.
Die Kenianerin Rutto Lydia, drehte sich nun immer öfter um, das war das Zeichen für Lehonokova das Tempo
zu erhöhen, sie widerte ihre Chance. Leider waren meine Beine zu schwer um mit ihr mitzuziehen so musste
ich abreißen lassen.
Die letzten Kilometer liefen sich nicht mehr gerade locker flockig, aber mir ging es trotzdem noch gut,
keine Anzeichen von Krämpfen, Kreislauf on top, nur die Beine wurden immer schwerer und schwerer :-(
Auch der Schlusssprint sah nicht mehr gerade entspannt aus, vor allem da ich unbeding eine 2:35 stehen haben
wollte, aber wie heißt es so schön knapp daneben ist auch vorbei, am Ende fehlten mir 6sek auf mein
gestecktes Ziel.
Das ich bester Österreicher wurde realisierte ich zuerst nicht, war aber nicht der einzige die Presse hat
mich auch versäumt, vermutlich weil ich bei den HM Läufern eingelaufen bin, da der Marathon Einlauf ver-
sperrt war ;-)
In der Ziellabe wurde ich dann darauf hingewiesen, dass ich in der falschen Labstation bin, also schnell noch durch den Zaun gezwengt schon stand ich im leeren Marathonbereich, jetzt wurde es mir bewusst, vor mir waren nur die
gesetzten Elite-Läufer :-)
Schnell noch frisch gezapftes Bier geholt und dann sofort wieder in den Zielbereich zur Family die schon
auf mich wartete. Ich war happy für diese Momente lohnt es sich zu Trainieren, bei Arschwetter um 23:00
Uhr noch Tempoeinheiten mit der Stirnlampe und Warnweste die Dorfstraße auf und abzulaufen, bei vergeigten Intervalleinheiten am Laufband, dieses am liebsten durch das halbe Fitnesscenter zu treten, ja für diese Augenblicke nimmt man das alles in Kauf :-)

In bin froh, dass mich meine Familie dabei unterstützt und meine Spinner ... ähh Lauferei akzeptiert oder
toleriert. Sie sind im Endeffekt meine Kraftquelle, mein Motor, meine Motivation, mein Leben, DANKE

...und das Kapitel Linz ist noch nicht zu Ende, die fehlenden Sekunden hol ich mir dann nächstes Jahr!!!




Montag, 17. Februar 2014

Quantität / Qualität

Auch im Sport sollte die Qualität der Quantität im Training vorgehen, oder?

Oft werde ich gefragt, wie man am besten trainieren soll um sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen.
Das ist eine schwierige Frage, zu allererst ist es wichtig sich ein realistisches Ziel zu setzen, ansonsten wird man relativ schnell an die Wand laufen und im Frust versinken, und im schlimmsten Fall (hab ich auch schon erlebt) sein sportliches Dasein ein Ende setzen :-(

Nun gibt es diejenigen die Kilometer um Kilometer herunterspulen, bei jedem Treffen die Pulsuhr zücken und fragen, na wieviel Kilometer hast du heuer schon drauf, ich bisher nur 2000km in den Beinen, da wird's mit der Bestzeit für den Frühjahrsmarathon knapp.
Buhhh, da hab ich schon die wildesten Umfänge erlebt. Ich dachte mir immer, mein Gott ich laufe viel zu wenig, so wird das nie was werden, jetzt weiß ich, dass es auch anders funktioniert.

Ich denke man kann mit hohen Umfängen genauso weit kommen wie mit Intensität, nur würde ich Intensität nicht mit Qualität gleichsetzen, um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen.
Wenn es die Physik des Körpers zulässt, ist es durchaus möglich über intensive Einheiten an sein Ziel zu kommen. Nur sind die wenigsten von uns genetisch so gebaut, dass unsere Bänder, Muskel, Knochen das mitmachen :-(

Die Mischung macht's, Qualität definiert sich für mich durch die richtigen Trainingsreize, unser Körper muss zum richtigen Zeitpunkt entsprechende Reize bekommen um sich an die neue Situation adaptieren zu können, sprich er bereitet sich vor, dass er Belastungen dieser Art das nächste Mal besser wegsteckt.

Außerdem ist Qualität subjektiv, jeder entscheidet selber darüber wodurch sich Qualität definiert und wodurch nicht!


Sonntag, 9. Februar 2014

Work Life Balance

So, die 2te Trainingswoche ist durch.



Das anstregenste ist zur Zeit das richtige Zeitmanagement, Arbeit, Freelancing, Hausbau und dann natürlich die Trainingseinheiten!

Ich mir diese Woche mal zusammengeschrieben wieviel Zeit für was draufging.

  • Arbeit => 40h
  • Freelancing => 10h
  • Hausbau => 20h
  • Training => 13h
  • Schlafen => 42h
macht zusammen 125h, bei 168h bleibt dann nicht mehr viel für Kind und meiner schwangeren Freundin übrig :-(

Ich fühle mich dennoch ausgeglichen, durch den Sport schaffe ich Work-Life Balance gerade zu halten. Für Außenstehende sehr schwer zu begreifen ist es (zumindest bei mir) so, dass ich den Ausgleich Sport brauche, es ist das Ventil welches den Kopf frei macht! Schwierig wird es wenn der Sport nun auch noch zu Streß wird (durch Trainingspläne).
Hier versuche ich auch eine Balance zu finden, wichtig sind die Schlüsseltrainingseinheiten (3 pro Woche), diese ziehe ich durch. Alternativ zum Jogging wird schon mal der Ergometer angeworfen, da dieser im Wohnzimmer steht, hab ich dann Zeit mich mit meiner Freundin zu unterhalten, bzw. mit iPad am Lenker etwas zu arbeiten (das der Trainingseffekt auch von der Konzentration abhängt, ist mir durchaus bewusst ;-)).

Im April wollen wir einziehen, dann wird das mit dem Haus schon weniger, dafür kommt in den nächsten 2 Wochen das 2te Kind, da hab ich dann aber min. 2 Wochen Urlaub ...

In diesem Sinne, wünsch ich jedem sein Work-Life Balance zu finden und zu halten!



Meex

Mittwoch, 5. Februar 2014

Dornröschenschlaf ...

...auf meinem Blog, das darf nicht sein!

Hausbau, 2tes Kind, Stress in der Arbeit, alles Dinge die keine Ausrede sein dürfen ;-)

Ich verspreche hiermit hoch und heilig mich zu bessern und ab jetzt wieder regelmässig(er) zu posten. Getreu dem Spruch "Des einen Leid des anderen Freud" werde ich euch an meinem sportlichem Alltag teilhaben lassen.

So read you later

Meex